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Steuern

Spitzensteuersatz in Italien bei der Körperschaftssteuer

Wer in Italien arbeitet und dort seinen ständigen Wohnsitz hat, muss dort automatisch Steuern zahlen. Es werden alle Einkünfte versteuert, egal in welchem Land der Steuerpflichtige seine Einkünfte erzielt. In Italien unterliegen die Steuern der so genannten Bringschuld. Einen Steuerbescheid kennt man im Land im Süden Europas nicht.

Bei Arbeitnehmern werden zwar die Steuern wie in Deutschland vom Gehalt abgezogen, dennoch muss aber jeder einmal jährlich eine Steuererklärung abgeben. Selbständige müssen die Einkommenssteuern selbst errechnen und dann fristgerecht bei der Steuerbehörde (Agenzia delle Entrate) einreichen. Wer hier zu spät kommt, den bestraft der Staat mit Geldstrafen und Verzugszinsen, die nicht zu knapp bemessen sind.

Die italienischen Steuersätze sind mit den deutschen vergleichbar und liegen zwischen 23 und 45 Prozent. Im Gegensatz zum deutschen System gibt es in Italien weder Freibeträge für Steuern noch ein Ehegattensplitting der Steuerklasse. Einkommenssteuerpflichtig sind auch Eigentümer, die in Italien eine Zweitwohnung besitzen und das auch dann, wenn keine Einkünfte durch Vermietung erzielt werden, denn es wird der fiktive Nutzungswert versteuert.

Für Unternehmer ist Italien als Wirtschaftsstandort keine günstige Wahl was die Steuern betrifft. Denn Italien gehört ebenso wie Deutschland zu den so genannten Hochsteuerländern. Die Körperschaftsteuer liegt bei 31,4 Prozent. Die Regionale Produktionssteuer wird vom Einkommen von Unternehmern, Freiberuflern oder nicht kommerziellen Einrichtungen erhoben. 4,25 Prozent des Nettoproduktionswertes werden dabei versteuert.

Immobilien- und Mehrwertsteuer

Wer in Italien eine Immobilie kauft und auch dort lebt, ist unbeschränkt steuerpflichtig. Jedoch gestattet der Staat auch Steuervorteile beim Immobilienerwerb. Die Steuern auf Immobilien werden von der Gemeindebehörde erhoben. Generell liegt der Satz zwischen vier und sieben Prozent, wird aber je nach Immobilienart errechnet. Hinzu kommt eine Registersteuer, die beim Kauf von Eigentum fällig wird. Waren und Dienstleistungen werden in Italien mit einer Mehrwertsteuer in Höhe von 20 Prozent belegt. Auf Nahrungsmittel werden zehn und auf Brot vier Prozent Steuern gezahlt.





Steuern weltweit:

England
Das britische Steuersystem umfasst das gesamte Königreich. Bis auf die Kanalinseln und die Isle of Man - diese besitzen eine eigenständige Finanzverfassung. Großbritanniens Steuersystem kennt vier Steuerkategorien Es werden Steuern auf Einkommen und Gewinne erhoben. Dabei wird nicht zwischen Haupt- und Nebeneinkünften unterschieden. Ebenso auf Ausgaben. Hinzu kommen Besitzsteuern und Erbschaft-...

Hong Kong
Die Steuern sind in Hongkong sehrübersichtlich in drei Hauptsteuerarten gestaffelt die Lohn-undoder Einkommenssteuer (salaries tax), die Gewinnsteuer (profit tax) und die Grundsteuer (property tax). Steuerpflichtig im Rahmen der Einkommenssteuer sind Einkünfte und Pensionen natürlicher Personen aus nicht selbständiger Arbeit, die in Hongkong erzielt werden. Der Höchstsatz beträgt 15. Es...

Polen
Wer in Polen auf Dauer Geschäfte machen möchte, der muss sich mit dem polnischen Steuergesetz früher oder später auseinandersetzen. Das kann ohne polnische Sprachkenntnisse ganz schön schwierig werden. Der polnische Fiskus ist schnell bei der Sache, wenn es zu bezahlende Steuern geht. Den polnischen Beamten sagt man im Allgemeinen eine gewisse Trägheit nach, aber das gilt jedoch nicht für die...

Neuseeland
In Neuseeland muss jegliches Einkommen ab dem ersten Kiwi-Dollar versteuert werden, denn anders als in Deutschland gibt es hier keinen Freibetrag. Es ist auch egal, ob man das Einkommen in Neuseeland oder im Ausland bezieht. Der Prozentsatz der erhobenen Steuer ist nach der Höhe des Einkommens gestaffelt. Bevor man sich selbstständig macht, bzw. bevor ein Angestellter ein Arbeitsverhältnis...

Ungarn
Als Geschäftsmann müssen Sie in Ungarn Gewerbesteuer zahlen. Obwohl diese in ihrer aktuellen Form möglicherweise EU-rechtswidrig ist, wurde sie nicht abgeschafft. Zusätzlich gibt es eine Solidaritätssteuer und für alle Unternehmen auch eine wirtschaftspolitisch umstrittene MindestbesteuerungDer Versuch, die zu zahlende Körperschaftssteuer über möglichst hohe Abschreibungskosten gering zu halten...

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